Tattoopflege – Do’s and Don’ts

Wenn du dir ein Tattoo stechen lassen willst, informier dich am besten vorher schon darüber wie du damit umgehen musst. Normalerweise wird dir dein Tätowierer des Vertrauens aber auch noch einmal sagen auf was du achten musst. Sei nicht faul dabei, deine Nachlässigkeit kann sonst dazu führen, dass dein Tattoo nicht schön abheilt oder du viel eher zum nachstechen musst. Das wäre quasi so, als ob du dein Geld einfach anzünden würdest. Die Kunstwerke unter deiner Haut müssen von dir beschützt werden. Darum bekommst du 5 Tipps von mir, damit dein Motiv auch gut auf deiner Haut ausschaut.

DO’S and DON’Ts 

  1. Pack Folie drauf: Lass deine Folie so lange drauf, wie dein Tätowierer dir rät. Egal ob Frischhaltefolie oder Spezialfolie, sie helfen dabei dein neues Tattoo vor Dreck und Keimen zu schützen.Nimm deine Folie nicht früher oder später ab.   Wenn du sie zu früh abnimmst, kann’s schmutzig werden. Das ist in diesem Fall aber nichts  Gutes. Lässt du deine Folie zu lange drauf, bekommt die Haut nicht genügend Luft und die Wundheilung kann ihr Werk nicht tun.
  2. Crem mich ein: Benutz Tattoosalbe! Empfehlen kann ich dir die von Pegasus. Die Creme bekommst du in jeder Apotheke oder auch über das Internet. Ein paar mal pro Tag solltest du dein Tattoo eincremen, wenn das Tattoo schon ein paar Tage alt ist kannst du mit deiner Eincremwut nachlassen. Wenn du keine Tattoosalbe zur Hand hast, kannst du zur Not auf Bepanthen nehmen. Achte darauf, dass du das Tattoo nicht zu dick mit Salbe beschmierst, im schlimmsten Fall weicht dadurch deine Haut auf. Das kann dazu führen dass Farbpigmente entweichen oder du Probleme mit dem Wundschorf bekommst.
  3. Putz mich: Beim Reinigen deines Tattoo benutzt du am besten hautfreundliche Seife. Achte darauf, dass du dein Tattoo sanft wäschst und danach mit etwas sterilem abtupfst. Aber: Deine Haut darf nicht aufweichen. Ein 2 Stunden Vollbad mit Kerzen und Rotwein in der Badewanne ist für dich Tabu in nächster Zeit. Chlorattacken durch Schwimmbadwasser solltest du genauso vermeiden. Du darfst dich allerdings kurz duschen. Pass auf wie du dein Tattoo abtrocknest. Rubbeln ist verboten, tupfen ist erlaubt. Du willst ja auch, dass dein Tattoo gut aussieht. Desinfizieren schadet übrigens ebenfalls nicht.
  4. Es werde Licht: Nein wird’s nicht. Achte darauf, dass du vor allem in der ersten Zeit nach Stechen von deinem Tattoo Kleidung trägst, welche das Tattoo bedeckt und vor Sonne schützt. Mach keine 3 Stunden Wanderung im Bikini während der Siesta. Zu viel Sonne führt dazu, dass dein Tattoo schnell ausbleicht und die Farbpigmente verblassen. Und für später: Auch wenn du kein Freund von Sonnencreme bist und gerne mit dem Hautkrebsrisiko pokerst, Tattoos gehören eingecremt!
  5. Verschwitzte Angelegenheit: Versuch die ersten paar Tage nicht wie ein Schwein zu schwitzen. Joggen oder Saunieren kannst du nächste Woche auch noch. Trotzdem musst du dich nicht in die Tiefkühltruhe legen. Weite Klamotten und leichte Stoffe helfen dir dabei, deine Haut braucht Luft zum atmen, denn Schweiß ist schlecht für die Tinte unter deiner Haut.

 

Wenn du diese Tipps beachtest bist du eigentlich schon auf der sicheren Seite. Man munkelt die Wundheilung funktionert besser, wenn du viel Vitamin C isst. Ausprobieren kannst du’s ja und mir Bescheid geben, damit hab ich noch keine Erfahrung.

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